Wissen · Immobilien
Nettomietrendite:
Was wirklich übrig bleibt.
Viele Objekte werden mit Bruttomietrenditen beworben. Das ist eine Zahl, die wenig aussagt. Die einzige Kennzahl, die tatsächlich zählt, ist die Nettomietrendite — und die berechnet man anders.
Die Formel
Brutto vs. Netto — der Unterschied
Bruttomietrendite
Ignoriert alle Kosten. Gut für Marketing-Prospekte, schlecht für Investitionsentscheidungen.
Nettomietrendite
Zeigt, was nach laufenden Kosten tatsächlich übrig bleibt. Die ehrliche Zahl.
Rechenbeispiel
Ein Objekt — zwei Zahlen
Ausgangslage: Eigentumswohnung in A-Lage
Bruttomietrendite
4,1 %
14.400 ÷ 350.000
Nettomietrendite
3,2 %
12.240 ÷ 385.000
Was zählt als Kosten?
Diese Positionen reduzieren die Rendite
Nicht alle Betriebskosten können auf den Mieter umgelegt werden. Die nicht umlagefähigen Kosten gehen zulasten des Eigentümers:
Als Faustregel gilt: 15–20 % der Jahreskaltmiete sollte man als nicht umlagefähige Kosten einplanen. Wer das ignoriert, rechnet sich arm.
Nächster Schritt
Was rechnet sich in Ihrer Situation wirklich?
Andreas Heinze rechnet konkrete Objekte durch — mit allen Kosten, steuerlicher Wirkung und realistischer Renditeerwartung.
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